Morgen.

Aktualisiert: 17. März 2019


Lass uns denken, bis zu dem Tag an dem die Gedanken nicht mehr laufen.

Sie nur noch über Brücken kriechen sehen, wie sie sich rückwärts orientiert entlanghangeln. Lass uns darauf mit lachen reagieren, die Mundwinkel heben und nur einen Gedanken das Ruder übernehmen.


Was hatten wir für ein wunderbares Leben.

Was haben wir geliebt, getobt und Kämpfe gegen Täler gewonnen.


Ein kleiner Teil der Unendlichkeit und was war es nochmal, was uns einen Anfang gab?

Die Lebendigkeit des Sorglosen und all das, was an diesem Sommertag nicht gesagt werden konnte, weil Hände zu nass und Lippen zu zittrig wurden.


An einem Fluss, in einem Park, immer irgendwo am Rand der Mitte, unser Zuhause.

Über all der Vergesslichkeit wird immer etwas sein, die Zufriedenheit der Stille.


Lass uns denken, selbst wenn die Gedanken nicht mehr laufen. An diesem einen Moment, der sich aufsprengt in tausend einzelne Gedanken und den Kopf füllt mit einer ganzen Geschichte.

 

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